Banner

Klima ABC

Hier finden Sie alles, was Sie über das Klima wissen müssen. Fehlt ein Begriff? Senden Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  Ihre Anfrage - wir machen uns für Sie schlau! Ihr Wunschbeitrag erscheint anschließend in dieser Rubrik.

 

 
CO2 Fußabdruck
Wir unterscheiden den ökologischen Fußabdruck und den CO2-Fussabdruck/CO2-Footprint. Der ökologische Fußabdruck ist ein komplexer Nachhaltigkeitsindikator: Alle natürlichen Rohstoffe, die wir zum Essen, Wohnen, Reisen, etc. verbrauchen, benötigen Platz zum Nachwachsen auf unserem Planeten. Ebenso braucht die Natur Ressourcen, um unsere Abfälle abzubauen (z.B. Wälder, um das CO2  zu binden). Der ökologische Fußabdruck errechnet, wie viel Fläche wir für unseren aktuellen Lebensstil beanspruchen. Der CO2-Fussabdruck gibt im Gegensatz dazu an, wie viel CO2 der individuelle Lebensstil produziert und bietet Vergleichswerte.
 
CSR
Bei Corporate Social Responsibility (CSR) geht es um Unternehmen sowie andere Organisationen und Institutionen, die freiwillig gesellschaftliche Verantwortung übernehmen - und zwar über ihre rechtlichen Pflichten hinaus. Die Europäische Union definiert CSR als ein System, "das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren". Dies bedeutet nach Ansicht der EU nicht nur, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten, "sondern über die bloße Gesetzeskonformität hinaus mehr zu investieren in Humankapital, in die Umwelt und in die Beziehungen zu anderen Stakeholdern". Diese Sichtweise ist auch die Grundlage der deutschen CSR-Strategie.
 
Eukalyptus
Es gibt über 300 Eukalyptusarten, von denen rund zwei Duzend kommerziell genutzt werden können. Die Miller Forest Investment AG pflanzt im Rahmen ihrer Auffortungsprojekte die Sorten Eucalyptus Grandis, Camaldulensis, Robuste und Citriodora. Eukalyptusholz wird für Strom- und Telegrafenmasten, Zaunpfosten, Verschalungen, Nut- und Federbretter und im Häuserbau verwendet. Aufgrund der klimatischen Bedingungen in Paraguay muss man keine Bedenken haben, dass der Eukalyptus den Grundwasserspiegel absenkt oder den Boden durch Anreicherung ätherischer Öle unbrauchbar macht. In Paraguay fallen das ganze Jahr über gleichmäßig hohe Niederschläge (1.600-2.000 mm im Jahresmittel) bei hohen Temperaturen. Es ist mehr als reichlich Wasser vorhanden für alle Pflanzen (Bestandteil unserer Aufforstungen ist ein komplexes System von Entwässerungsgräben). Aus dem gleichen Grund reichern sich in den Böden keine ätherischen Öle an, sondern werden ausgewaschen und zersetzen sich durch natürliche biologische Prozesse.
 
Forstinvestment
Ein Forstinvestment ist ein facettenreiches Anlageprodukt. Es kann indirekt – über Fonds und Aktien – oder direkt – durch Kauf oder Pacht – getätigt werden. Durch seinen Sachwertcharakter (Grund und Boden) ist ein Forstinvestment eine vergleichsweise konservative Anlage. Nicht jedes Forstinvestment engagiert sich für ökologische und soziale Nachhaltigkeit. Ein ausführlicher Vergleich und fundierte Informationen über den Anbieter sind das A und O für jeden Anleger. Die Miller Forest Investment AG bietet ein Direktinvestment an. Die Aufforstungen im Zielland Paraguay werden nach FSC Richtlinien durchgeführt.
 
FSC
Der Forest Stewardship Council, abgekürzt FSC, wurde von Umweltorganisationen wie dem WWF, der Holzindustrie, einheimischen Volksgruppen und Waldbesitzern gegründet. Ziel der non-profit Organisation ist die verantwortungsvolle Bewirtschaftung der Wälder. Der FSC hat das erste System zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft entwickelt, das auf zehn Prinzipien basiert (siehe www.fsc.org). Inhaber des FSC Zertifikates garantieren, dass Holz- und Papierprodukte aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen. Die Nutzung erfolgt schonend für die Tier- und Pflanzenwelt, das Ökosystem Wald wird so wenig wie möglich beeinträchtigt. Der soziale Aspekt gilt den Menschen vor Ort, ihren Arbeits- und Lebensbedingungen. Der FSC wird von allen großen deutschen Umweltverbänden (BUND, NABU, Greenpeace und WWF) unterstützt. Als Kontrollorgan wir der FSC laufend weiterentwickelt.
 
Klimaschutz
Klimaschutz bezeichnet alle Maßnahmen, der globalen Erwärmung entgegenzuwirken und ihre Folgen abzumildern – denn aus der Sicht der Wissenschaft ist der Klimawandel in seiner jetzigen Form nicht zu stoppen. Als Strategien des Klimaschutzes bleiben heute das Verringern des Verbrauchs fossiler Brennstoffe (Energiesparen, alternative Energiequellen nutzen, etc.), die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen, die Förderung von natürlichen CO2 Speichern (z.B. Schutz und Aufforstung von Wäldern) und die bestmögliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels (Geo-Engineering, Katastrophenvorsorge etc.). Klimaschutz beginnt im Kleinen in den eigenen vier Wänden. Möglichkeiten gibt es viele, im weltweiten Vergleich sind die Deutschen vielleicht sogar vorbildlich. Doch gehört zu einem effizienten, nachhaltigen und erfolgreichen Klimaschutz eine überzeugte und engagierte internationale Klima- und Energiepolitik.
 
Klimawandel
Der Begriff Klimawandel bezeichnet die Veränderung des Klimas auf der Erde. Neben der weithin bekannten globalen Erwärmung durch den Menschen selbst bezieht sich der Klimawandel auch auf die Erwärmung der Erde durch natürliche Klimaschwankungen. So gibt es schon immer einen Zyklus bei dem auf eine Eiszeit eine Wärmeperiode folgt und nun ist eine Wärmeperiode an der Reihe. Diese beiden Faktoren werden zusammen als Klimawandel bezeichnet.
Seit 1860 lassen sich die Veränderungen im Klima durch dokumentierte Temperaturmessungen statistisch nachweisen. Die globale Durchschnittstemperatur hat sich in den letzten 100 Jahren um durchschnittlich 1 Grad Celsius erhöht. Der Klimawandel beeinflusst das Leben der Menschen auf der Erde als auch die Ökosysteme.
 
Kyoto-Protokoll
Am 11. Dezember 1997 wurde auf dem Klimagipfel in Kyoto, Japan, das Kyoto-Protokoll verabschiedet: 192 Staaten haben sich seither verpflichtet, ihre Treibhausgase bis 2012 zu senken. Dazu wurden verbindliche Zielen und Maßnahmen für den Klimaschutz beschlossen. Deutschland übernahm im Rahmen der EU-Lastenverteilung die Verpflichtung, seine Treibhausgasemissionen bis 2012 um 21 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren. Dieses Ziel ist bereits erreicht - was vor allem dem Zusammenbruch der schadstoffreichen ostdeutschen Industrie in den 90er-Jahren zu verdanken ist.
Maßnahmen des Kyoto-Protokolls im Überblick:

• Die Energieeffizienz in maßgeblichen Bereichen der Volkswirtschaft soll verbessert werden.

• CO2-Speicher, wie Urwälder, sollen geschützt und sogenannte Senken für CO2 verstärkt werden.
  Senken entstehen zum Beispiel durch Aufforstungen, da die Bäume durch die Photosynthese CO2
  binden und der Atmosphäre entziehen. Diese Senken können die Staaten auf ihre
  Reduktionsverpflichtungen anrechnen lassen.

• Nachhaltige landwirtschaftliche Bewirtschaftungsformen werden gefördert.

• Neue und erneuerbare Energieformen, Technologien zur Bindung von Kohlendioxid und andere
  umweltverträgliche Technologien sollen vermehrt genutzt und entwickelt werden.

• In allen Treibhausgase verursachenden Sektoren sollen steuerliche Anreize, Befreiungen von Steuern
  und Abgaben und Subventionen, die im Widerspruch zu den Kyoto-Zielen stehen, schrittweise
  verringert und abgeschafft werden.

• Zu Reformen und Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgase soll ermutigt werden.

• Die Emissionen der Treibhausgase durch Verkehr sollen reduziert werden.

• Die Methan-Emissionen sollen vermindert werden.
 
Mischwald
Erst die Vielfältigkeit der verschiedenen Baumsorten macht einen Großteil des Erfolges aus, sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch. Die Mischwaldaufforstung besteht bei der Miller Forest Investment AG in der Regel zu 70% aus Eukalyptusarten und zu 30% aus Nadelholzarten. Auf Wunsch können zusätzlich heimische Wertholzarten angepflanzt werden, die prozentualen Anteile variieren dann entsprechend. Die schnellwachsenden Laub- und Nadelhölzer versprechen hohe Zuwachsraten, heimische Werthölzer erzielen einen hohen Marktwert. Das Mischwaldkonzept vermeidet Probleme, wie sie oft bei Monokulturen entstehen: flächendeckende Ausfälle durch Schädlinge und Krankheiten, ökologische Verödung, starke Abhängigkeit vom Marktpreis einer Baumsorte.
 
Nachhaltigkeit
"Nachhaltigkeit" ist zu einem Modewort geworden, obwohl es bis weit in die 90er Jahre hinein nur im wissenschaftlichen Diskurs zur Anwendung kam. Das Thema „Nachhaltigkeit“ wird heute stark im wirtschaftlichen und politischen Kontext genutzt, findet aber immer häufiger auch im gesellschaftlichen und privaten Bereich Verwendung. Der von der Bundesregierung berufene "Rat für Nachhaltige Entwicklung" definiert „Nachhaltigkeit“ folgendermaßen: "Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben."
In der Waldwirtschaft angewendet bedeutet die nachhaltige Nutzung von Wäldern idealerweise, dass wirtschaftliche, soziale und umweltbezogene Bedürfnisse und Interessen dieser und zukünftiger Generationen in Einklang gebracht werden. In der Praxis bezieht sich die Nachhaltigkeit jedoch häufig nur auf die Holznutzung (nicht mehr Holz einschlagen als nachwächst), nicht aber auf die ökologischen und sozialen Aspekte. Die Bewirtschaftungsform ist für die Definition des Begriffes „Nachhaltigkeit“ unerheblich und reicht von bewirtschafteten Wäldern(planmäßig mehr oder weniger intensiv forstwirtschaftlich genutzte Wälder)  bis zu Plantagen (intensive Bewirtschaftung mit Monokulturen, kurzen Umtriebszeiten und Einsatz von chemischen Mitteln).
 
NCREIF-Timberland Index
Das "National Council of Real Estate Investment Fiduciaries", kurz NCREIF in Chicago veröffentlicht u. a. den NCREIF-Timberland Index. Dieser Index repräsentiert die Wertentwicklung eines großen Portfolios von Wäldern, die für Anlagezwecke (hauptsächlich von Pensionsfonds) erworben wurden. Der Index (Auflegung 1987) wird weltweit als Maßstab verwendet und weist über die letzten 20 Jahre eine Steigerungsrate von rund 15% jährlich auf. Hauptgrund für die steigenden Holzpreise ist vornehmlich die rasant wachsende Nachfrage nach dem drittwichtigsten Rohstoff Holz – nach Schätzungen der Welternährungsorganisation (FAO) wird der Holzbedarf bis 2020 um 50 Prozent steigen.
 
Ökologie
Ökologie (griechisch: »oikos« = Haus und »logos« = Lehre) ist die Lehre von den Wechselbeziehungen zwischen belebter und unbelebter Umwelt, also zwischen der Gesamtheit der Mikroorganismen, Pflanzen, Tiere und Menschen und den unbelebten Bestandteilen wie Klima, Boden, Wasser und Luft. Die einzelnen Elemente der Ökologie heißen Ökofaktoren. Belebte und unbelebte Gemeinschaften bilden zusammen das sogenannte Ökosystem. Umgangssprachlich wird der Begriff »ökologisch« oder »öko« häufig verwendet, ohne diese weitreichenden wissenschaftlichen Zusammenhänge zu meinen. Ökologisch bedeutet dann soviel wie »umweltschonend« oder »umweltfreundlich«.
 
Rentabilität
Rentabilität (return on investment, profitability) definiert den Erfolg einer Kapitalanlage im Verhältnis zu dem dafür aufgewendeten Kapital. Die Rentabilität ist umso höher, je größer der erzielte Gewinn bzw. je geringer das eingesetzte und gebundene Kapital ist.
 
Sachwertanlage
Sachwertanlagen bezeichnen Investitionen in Immobilien, Aktien, Diamanten, Gold oder auch Wald.
Im Gegensatz zu Geldwertanlagen steckt hinter einer Sachwertanlage also immer ein körperliches, sachlich greifbares Gut. Mit Ausnahme der Aktie sind Sachwertanlagen weitgehend unabhängig von Geldwertschwankungen, Konjunktur und Inflation. Da die Anlage in Sachwerte in der Regel nur langfristig sinnvoll ist, ist sie zur Diversifizierung eines Portfolios geeignet. Aus dieser Sicht sind Sachwertanlagen außerdem als Altersvorsorge beliebt. Investitionen in den Sachwert Wald/Holz – lange Zeit privilegierten Schichten vorbehalten - stellen heute auch für kleinere Unternehmen und Privatpersonen eine Alternative dar. In Nordamerika wurde Wald in den letzten Jahrzehnten fester Bestandteil vieler erfolgreich gemanagter Vermögen.
 
Wertstabilität
Als Wertstabilität oder-beständigkeit wird die Eigenschaft eines Vermögensgegenstands bezeichnet, das vom Investor eingesetzte Kapital dauerhaft zu erhalten. Wertbeständige Vermögensgegenstände zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass sie deutlich weniger Schwankungen unterliegen als es zum Beispiel bei Aktien der Fall ist (siehe Sachwertanlage). Einige Fachleute definieren Wertbeständigkeit durch ein monotones Wachstum des Vermögenswertes, das immer positiv ist, andere verlangen darüber hinaus auch einen Ausgleich der Teuerungsrate. Immobilien z.B. wird gemeinhin zugestanden, im Wert beständig zu sein. Beobachtungen des Holzmarktes seit den 50er Jahren dokumentieren eine ähnliche Stabilität beim Sachwert Holz. Das bestätigt der seit 1987 veröffentlichte NCREIF-Timberland Index. Darin erwiesen sich Waldinvestments gegenüber Aktien vor allem in den letzten zehn Jahren als wesentlich ertragreicher bei gleichzeitig hoher Krisen-Sicherheit.

 


"grünes Klima" | Millerhof 4 | 88281 Schlier | Tel: +49 (0) 7529- 97155842 | info@gruenesklima.de | Impressum