Phänomen Klimawandel Bye Bye CO2
Wälder sind lebenswichtig für unseren Planeten, und doch nehmen sie immer mehr ab. Die Aufforstung ist daher ein wichtiger Beitrag zum aktiven Klimaschutz - allein ein Hektar Wald bindet jährlich rund 20 Tonnen CO2!
Bäume und Wälder sind – abgesehen von Wüsten und Hochgebirgsregionen – die wichtigsten Bestandteile der unterschiedlichsten Naturräume. Zirka 30 Prozent der Landfläche sind bewaldet, wobei diese „grünen Lungen“ – wie wir alle wissen – elementar wichtige Funktionen wahrnehmen.
Wälder sind bedeutsam für unser Klima, sie binden Kohlendioxid, übernehmen Schutzfunktionen für den Boden, die Flora und die Fauna und regulieren auch den Wasserhaushalt. Aber sie leisten noch mehr: Während in den Industriestaaten Rohstofflieferung, Schutz und Erholung im Vordergrund stehen, dienen die Wälder vieler Entwicklungsländer mehr und mehr als Kapitalgröße – einerseits wird Holz exportiert, andererseits auch Boden benötigt. Mit fatalen Folgen:
Die Gewinnung landwirtschaftlicher Flächen und die damit verbundenen Rodungen dieser Regionen tragen mit die Hauptschuld am globalen Klimawandel.
Nicht zuletzt aus diesen Gründen rückt die Bedeutung und Funktion der Wälder wieder stärker in den Fokus. Wälder besitzen die Fähigkeit, auf Grundlage der Photosynthese Kohlendioxid aus der Luft aufzunehmen, dieses in Kohlenstoffverbindungen umzuwandeln und im Holz der Bäume sowie im Boden langfristig einzulagern und zu speichern.
Durch diese Fertigkeiten gelten Wälder als der größte terrestrische Kohlenstoffspeicher mit immenser Bedeutung für die Erdatmosphäre. Darüber hinaus bietet der vielfältig einsetzbare Rohstoff Holz ein bisher nur wenig genutztes CO2-Einsparpotenzial. Einerseits könnten durch seine Nutzung als Energieträger fossile Rohstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas eingespart werden. Und andererseits ließen sich durch die Verwendung von Holz anstelle anderer Materialien, die mit weitaus größerem Energieeinsatz gewonnen und verarbeitet werden, anthropogene CO2-Emissionen deutlich reduzieren.
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